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Rollmaterial:                     


BVB: Motorwagen Ce 2/2 22-55

1898 offerierte Siemens & Halske einen Motorwagen-Prototyp (Nr. 50, ab ca. 1918: Nr.22‘‘) aus einer für Schlesien gebauten Serie. In Waldenburg (D), wo diese Wagen verkehrten, galt es ähnliche Steigungen zu überwinden wie in Basel. Die guten Erfahrungen führten zu einer Bestellung von 33 Wagen bei der SIG, wozu Siemens & Halske Motoren und elektrische Ausrüstung lieferte. Die Wagen hatten zwei Motoren und offene Plattformen. Die letzten sieben Wagen der Serie erhielten statt vier nur deren drei Seitenfenster, wobei das mittlere breit war und nicht geöffnet werden konnte. Die Auslieferung erfolgte 1900-1901. Um 1910 erfolgte ein erster grosser Umbau: Die Wagen erhielten geschlossene Plattformen und einen grösseren Radstand von 2 Metern. Zwischen 1913 und 1918 wurde die ganze Serie umnumeriert und erhielt die Wagennummern 22‘‘ bis 55‘‘.

In den Dreissigerjahren erfuhren die (meisten) Wagen einen letzten grösseren Umbau: Nachdem schon früher die unglücklich platzierten Eingangstüren gegen den Wagenkasten versetzt worden waren, wurden nun Durchgangstüren, Schienenbremsen, Scherenpantografen und stärkere Motoren eingesetzt. Der Radstand wurde nochmals auf 2.6 Meter vergrössert. Die Motorwagen fanden Verwendung auf typischen Stadtlinien: Sie fuhren jahrzehntelang auf den Linie 1, 2, 4 und 5.

Als 1949 die ersten Vierachser Einzug hielten, kamen sie in die Betriebsreserve: Vier (22‘‘, 23‘‘, 36‘‘, 40‘‘) wurden schon vorher zu Ganzflächen-Werbefahrzeugen, nur der Be 2/2 55‘‘ wurde 1946 vorzeitig abgebrochen. Neun Wagen (24‘‘, 26‘‘, 27‘‘, 29‘‘, 31‘‘, 32‘‘, 34‘‘, 37‘‘ und 41‘‘) gingen 1950/1952 nach Innsbruck (Tirol), wo sie zunächst (ausser Nr. 29‘‘) in original Basler Grün in den Verkehr kamen. Nach Lieferung der Lohner Sechsachser im November 1966 wurden die Basler Zweiachser aus dem Betrieb genommen und meist verschrottet. Sechs der in Basel verbliebenen Motorwagen wurden zu Dienstfahrzeugen (25‘‘, 33‘‘, 38‘‘, 39‘‘, 44‘‘, 47‘‘) Der Wagen 49‘‘ diente nach seiner Ausrangierung als Zuglokomotive beim Kraftwerkbau Birsfelden. Dazu wurde er auf 90 cm umgespurt. Die restlichen Fahrzeuge wurden bis 1967 noch in Lörrach eingesetzt, wozu sie eine Ausnahmebewilligung benötigten (die Betriebsfähigkeit befand sich bereits in der Grauzone der Legalität). Die Wagen dieser Serie erreichten also die stolze Betriebsdauer von 67 Jahren, kein anderer Motorwagentyp stand derart lange im Einsatz.

Der Wagen Nr. 30‘‘ diente 1970 als Grundlage zum Bau eines Hochzeitstrams zum Jubiläum "75 Jahre Basler Tram". Zwei der Innsbrucker Wagen sollen sich in Kärnten befinden, und der letzte, "unser" Wagen 47‘‘ (bis zur Restauration Nr. 2014), wurde 2005/2006 in Landquart umfassend restauriert und ist heute ein als Zweirichtungsfahrzeug betriebsfähiger Oldtimer. Von den letzten Fahrzeugen mit breitem Seitenfenster ist leider keines erhalten geblieben.

Technische Daten

(für Details siehe TB15 [2003]: 31-32, 34-38)
Inbetriebnahme50: 1898
51-70, 72-73, 75, 82-83: 1900
71, 74, 76-81: 1901
Erbauer50: Breslauer AG, BSI
51-83: Schweiz. Industrie Gesellschaft, Neuhausen (SIG)
elektrische AusrüstungSiemens & Halske
Wagenpreis50: SFr. 18‘250.-
51-83: SFr. 17‘500.-
Länge über Puffer8‘060 mm
nach Umbau ab ca. 1909: 8‘710 mm
grösste feste Breite2‘050 mm
grösste feste Höhe3‘700 mm
Achsabstand1‘700 mm
nach Umbau ab ca. 1909: 2‘000 mm
nach Umbau ab ca. 1931: 2‘600 mm
Triebraddurchmesser810 mm
Tara-Gewicht9‘100 kg
nach Umbau ab ca. 1909: 10‘350 kg
nach Umbau ab ca. 1931: 12‘100 kg
Total: Sitz/Stehplätze51: 18/33
V max.25 km/h
Motoren2 S&H H L 2a à 20 PS
ab ca. 1924 2 EGA Typ GTM 25 à 33 PS
ab ca. 1931 2 GTM 25b à 50 PS oder 2 GTM 3a à 53 PS
Bremsenelektrische Widerstandsbremse
elektrische Gegenstrombremse
Handbremse (Kurbeln/Kettenzüge)
spätere Änderungen ab 1902: Einbau von Frischstromheizungen in einzelnen Wagen, Einrichtungen für Anhänger-Solenoidbremse.
1905-1907: Einbau von Doppelsandern.
1909: Montage drehbarer Liniennummernschilder.
1909-1912: Umbau: geschlossene Plattformen, Signalleuchtkästen an Dachkanten, Vergrösserung Achsstand auf 2.000 Meter, Einbau von Spitzbahnräumern (einzelne Wagen), Verlegung der Widerstände auf das Dach.
1914: Montage von Streifkupplungen.
1918 Umnumerierung in 22‘‘-55‘‘.
1924-1932: Einbau neuer Motoren (GTM 25 oder GTM 25b)
1931-1938: Umbau Einstiegstüren gegen den Wagenkasten hin versetzt, Einbau von Durchgangstüren, Dachrutenkupplungen, optischer Signalgebung, Metallrahmenfenster, Schienenbremsen, stärkere Motoren (GTM 3a oder GTM 3b), Radstand 2.6 m.
1935: Scherenpantograf.
1936: Schutzhauben für Liniennummernschilder.
1953-1955: Richtungsblinker (in verbliebenen Wagen).
Innsbrucker Wagen: Fahrschalter umgebaut, Stirnwandtüren verschlossen, Dachaufsätze entfernt. 1960: Compact-Kupplungen, Magnetschienenbremsen, bewegliche Stromabnehmerwippen.

Typenskizze


Skizze eines Motorwagens Nr. 50-76 im Originalzustand (bis etwa 1909): Die Plattformen sind offen, der Radstand beträgt nur 1,7 Meter.


Skizze eines Motorwagens Nr. 50-76 (später 22‘‘-48‘‘) im Zustand von etwa 1912-1931: Die Plattformen sind verschlossen und der Radstand vergrössert worden. Beachte die Position der Eingangstüren.


Skizze eines Motorwagens Nr. 22‘‘-48‘‘ (ex 50-76) im Zustand ab etwa 1938: Neu sind Durchgangstüren, Schienenbremsen und Pantograf, ein grösserer Radstand und versetzte Eingangstüren.


Skizze eines Motorwagen Nr. 49"-55" im letzten Zustand seit etwa Mitte der Dreissigerjahre bis zur Ausrangierung. Gegenüber den Wagen 22‘‘-48‘‘ ist sind die beiden mittleren Seitenfenster zu einem einzigen Panoramafenster zusammengefasst.

Rollmaterial-Geschichte

Ce 2/2 50-76 [22‘‘-48‘‘]

Inbetriebnahme 15.5.1901. Ab 28.11.1918 Nr 48‘‘. Ab 30.9.1952 Xe2/2 2015‘. Ab 15.3.1957 Xe2/2 2051‘‘. Ausmusterung 29.6.1966, anschliessend Abbruch (Quelle: Wagenblatt 2051).
Nr.ANr.BVerwendung Abbildungsnachweis und Bemerkungen
5022‘‘Xe2/2 2051AA94: 23 (1957), 172 (1956), 205 (1948 als Reklamewagen), CJ68: Bild 22 (um 1898), CJ81: Bild 62/63 (um 1898). TB15: 31 (1898), 32 (1957).
Inbetriebnahme 22.9.1898 als Prototyp (Nr. 50). Ab 29.10.1918 Nr. 22‘‘. Ab 31.10.1949 Reklamewagen Xe2/2 2051‘. Ab 18.3.1957 Xe2/2 2015‘‘. Ausrangiert per 31.12.1961, anschliessend Abbruch (Quelle: Wagenblatt 2015‘‘).
5123‘‘Xe2/2 2052AA94: 205 (als Reklamewagen), CJ68: Bild 18 (1900), Bild 19 (1900), CJ81: Bild 64/65 (1900), Bild 66/67 (Typenzeichnung). TB15: 34 (1900).
Inbetriebnahme 6.5.1900. Ab 27.11.1918 Nr. 23‘‘. Ab 4.10.1949 Reklamewagen Xe2/2 2052. Ausmusterung per 29.6.1966, anschliessend Abbruch bei Imfeld, Basel (Quelle: Wagenblatt 2052 und TB15: 351).
5224‘‘IVB 25Inbetriebnahme 6.5.1900. Ab etwa 1905 vorübergehend mit Borner-Bahnräumer ausgerüstet. Ab 1918 Nr. 24‘‘. Am 20.3.1950 nach Innsbruck verkauft (IVB Nr.25). Ausmusterung 8.11.1966. Am 7.12.1966 in der Rossau verbrannt. (Quelle: Kreutz 1991).
5325‘‘Xe2/2 2012AA94: 22 (1946, als Nr.253), CJ84: Bild 53 (1947 als 253), Bild 98 (1966 als 2012), Bild 99 (1965 als 2012).
Inbetriebnahme 6.5.1900. Ab etwa 1905 vorübergehend mit Borner-Bahnräumer ausgerüstet. Ab 1918 Nr. 25‘‘. 1946 vorübergehend Versuchsanstrich mit Fantasie-Wagennummer 252‘‘ und 253‘‘. Juni 1947: Erstes BVB-Fahrzeug mit neuem Basilisken-Wappen. Ab 6.10.1949 Xe2/2 2012. Ausrangiert per 31.12.1967, anschliessend Abbruch (Quelle: Wagenblatt 2012).
5426‘‘IVB 26Inbetriebnahme 6.5.1900. Ab 19.9.1918 Nr. 26‘‘. Am 22.3.1950 nach Innsbruck verkauft (IVB Nr.26). Abbruch Wagenkasten im Dezember 1966, Untergestell an IVB Nr. 28 (Quelle: Wagenblatt 54).
5527‘‘IVB 27AA94: 74 (um 1904), CJ68: Bild 24 (um 1942), CJ81: Bild 69 (um 1942).
Inbetriebnahme 6.5.1900. Ab 1918 Nr. 27‘‘. Am 4.3.1945 durch US-Bombardierung erheblich beschädigt. Am 27.3.1950 nach Innsbruck verkauft (IVB Nr.27. Quelle: TB15). Ausmusterung 8.11.1966. Am 7.12.1966 in der Rossau verbrannt. (Quelle: Kreutz 1991).
5628‘‘ Inbetriebnahme 10.5.1900. Ab 5.9.1918 Nr. 28‘‘. Trug 1955 den Namen "zum Sausen". Ausmusterung 28.6.1966, anschliessend Abbruch bei Imfeld, Basel (Quelle: TB15: 338).
5729‘‘IVB 29Inbetriebnahme 6.5.1900. Ab 1918 Nr. 29‘‘. Am 28.3.1950 nach Innsbruck verkauft und als erster der Serie geliefert (IVB Nr.29). Inbetriebnahme in Innsbruck 9.5.1950. Ausmusterung 8.11.1966. Am 7.12.1966 in der Rossau verbrannt. (Quelle: Kreutz 1991).
5830‘‘Ce 2/2 4‘‘‘AA94: 123 (1945), 173 (1978), CJ68: Bild 164 1967), CJ81: Bild 291 (1967), CJ84: Bild 86-89 (1970 als Nr. 4), hintere Umschlagseite (als Nr. 4). TB15: 38 (1966/67).
Inbetriebnahme 10.5.1900. Ab etwa 1905 vorübergehend mit Borner-Bahnräumer ausgerüstet. Ab 21.11.1918 Nr. 30‘‘. Trug 1955 den Namen "zum Rupf". Ausmusterung 31.12.1967. 1968-1970 fand der Wagen Verwendung zum Bau eines Hochzeitstrams mit offener Plattform und der (Fantasie-) Wagennummer 4. Seit 1997 abgestellt.
5931‘‘IVB 31AA94: 82 (1943). TB15: 328 (um 1970).
Inbetriebnahme 1.6.1900. Ab 5.12.1918 Nr. 31‘‘. Nachträglich mit Isothermos-Gleitachslager ausgerüstet. Am 6.4.1950 nach Innsbruck verkauft (IVB Nr.31). Diente ab 1967 vorübergehend als Rangierwagen für die Haller und Igler Beiwagen (Quelle: Kreutz, 1991). Seit 1978 im Museum Kärntner Erlebnisbahnen (Nr.31). Das Fahrzeug ist angeblich revisionsbedürftig (Info M.E.).
6032‘‘IVB 28Inbetriebnahme 27.5.1900. Ab 1918 Nr. 32‘‘. Am 6.4.1950 nach Innsbruck verkauft (IVB Nr.28). 1967 Einbau von Untergestell IVB Nr. 26 (TB15: 338). Diente nach 1966 vorübergehend als Rangierwagen und Aufenthaltsraum für das Werkstättenpersonal (Kreutz, 1991). Seit März 1978 im Museum Kärntner Erlebnisbahnen. Nach langen Verhandlungen kam der Wagen am 03.06.2008 zurück zu den Tiroler Museumsbahnen (TMB) nach Innsbruck und wurde dort zwischen 2008 und 2011 revidiert. Am 20.04.2011 erhielt der Wagen IVB 28 die Zulassung für den Personentransport und steht seit dem 30.04.2011 für Sonderfahrten auf der Museumslinie zur Verfügung (vgl. bebilderte Wagenbeschreibung beim TMB)
6133‘‘Xe2/2 2005"CJ68: Bild 109 (als 2005), CJ81: Bild 253 (als 2005), CJ84: Bild 97 (1968 als 2005).
Inbetriebnahme 27.5.1900. Ab 11.9.1918 Nr. 33‘‘. Ab 21.3.1951 Fahrleitungsmontagewagen Xe2/2 2005‘‘. Ausrangiert 31.12.1968, anschliessend Abbruch (Quelle: Wagenblatt 2005‘‘).
6234‘‘IVB 30Inbetriebnahme 30.5.1900. Ab 3.12.1918 Nr. 34‘‘. Am 15.4.1950 nach Innsbruck verkauft (IVB Nr.30). Ausmusterung 8.11.1966, anschliessend auf Lagerplatz der Firma Eisen Plattner. Der Wagenkasten gelangte 1971 in ein Tanzlokal nach Lustenau (Vorarlberg). (Quelle: Kreutz, 1991).
6335‘‘ Inbetriebnahme 18.7.1900. Ab 19.11.1918 Nr. 35‘‘. Ausmusterung 31.12.1951, anschliessend Abbruch (Quelle:TB15: 338).
6436‘‘Xe2/2 2053AA94: 32 (um 1906), 35 (um 1920).
Inbetriebnahme 18.7.1900. 1901: vorübergehender Einbau eines Versuchs-Geschwindigkeitsmessers. Ab 24.10.1918 Nr. 36‘‘. Ab 25.10.1949 Xe2/2 2053. Ausmusterung 29.6.1966, anschliessend Abbruch (Quelle: Wagenblatt 2053).
6537‘‘IVB 24Inbetriebnahme 18.7.1900. Ab 11.11.1918 Nr. 37‘‘. 1950 nach Innsbruck verkauft (IVB Nr.24). Der unfallbeschädigte Wagen war als Ersatzteilspender vorgesehen, wurde aber repariert und im Oktober 1958 in Betrieb genommen. Ausmusterung 8.11.1966. Am 7.12.1966 in der Rossau verbrannt.
6638‘‘Xe2/2 2000‘‘CJ68: Bild 25 (um 1937), CJ81: Bild 70 (um 1937), CJ84: Bild 93 (um 1970, als 2000).
Inbetriebnahme 18.7.1900. Ab 24.10.1918 Nr. 38‘‘. Nachträglich mit Isothermos-Gleitachslager ausgerüstet. Ab 13.12.1948 Xe2/2 2000‘‘. Ausmusterung 19.7.1968, anschliessend Abbruch (Quelle: Wagenblatt 2000).
6739‘‘Xe2/2 2013CJ68: Bild 182 (um 1902), Bild 183 (um 1910), CJ81: Bild 265 (um 1908), Bild 328 (um 1948), Bild 344 (um 1966 als 2013), Bild 100 (1965 als 2013), Bild 101 (1967, Abbruch), SA95: 45 (1900).
Inbetriebnahme 19.7.1900. Ab 10.7.1918 Nr. 39‘‘. Ab 18.3.1952 Xe2/2 2013. Ausmusterung 4.9.1967, anschliessend Abbruch (Quelle: Wagenblatt 2013).
6840‘‘Xe2/2 2054Inbetriebnahme 19.7.1900. Ab 18.9.1918 Nr. 40‘‘. Nachträglich mit Isothermos-Gleitachslager ausgerüstet. Ab 26.10.1949 Xe2/2 2054. Ausmusterung 29.6.1966, anschliessend Abbruch (Quelle: Wagenblatt 2054).
6941‘‘IVB 32Inbetriebnahme 18.7.1900. Ab 1.11.1918 Nr. 41‘‘. Am 17.7.1952 nach Innsbruck verkauft (IVB Nr.32). Ausmusterung 8.11.1966. Am 7.12.1966 in der Rossau verbrannt.
7042‘‘Xe2/2 2010‘‘AA94: 28 (um 1904).
Inbetriebnahme 19.9.1900. Ab 4.11.1918 Nr.42‘‘. Ende 1932 vorübergehend mit 2 Motoren GTM 25a ausgerüstet. Ab 21.4.1952 Xe2/2 2010‘‘. Ausmusterung 4.11.1967, anschliessend Abbruch (Quelle: Wagenblatt 2010‘‘).
7143‘‘ AA94: 172 (1952), CJ81: Bild 294 (um 1966), TB9: 53 (1967).
Inbetriebnahme 28.4.1901. Ab 6.11.1918 Nr. 43‘‘. Nachträglich mit Isothermos-Gleitachslager ausgerüstet. Trug 1955 den Namen "zum Paradler". Ausmusterung 31.12.1967, anschliessend Abbruch bei Thommen, Kaiseraugst (Quelle: TB15: 338).
7244‘‘Xe2/2 2002‘‘CJ84: Bild 94 (1966, als 2002).
Inbetriebnahme 7.9.1900. Ab 3.12.1918 Nr. 44‘‘. Nachträglich mit Isothermos-Gleitachslager ausgerüstet. Ab 19.11.1951 Xe2/2 2002‘‘. Ausrangiert per 31.12.1967, anschliessend Abbruch (Quelle: Wagenblatt 2002).
7345‘‘ Inbetriebnahme 7.9.1900. Ab 4.11.1918 Nr. 45‘‘. Trug 1955 den Namen "zum Winkeli". Ausmusterung 14.3.1961, anschliessend Abbruch (Quelle: TB15: 338).
7446‘‘ TB9: Titelseite (1966). TB15: 27 (1931). TB15: 333 (1967).
Inbetriebnahme 15.5.1901. 1911-1917 mit Sirius-Tachometer ausgerüstet. Ab 1918 Nr. 46‘‘. Trug 1955 den Namen "zum Rölinseck". Ausmusterung 30.10.1967, kam danach auf einen Kinderspielplatz in Allschwil, Abbruch 1978 (Quelle: TB15: 338).
75

47‘‘

Xe2/2 2014CJ68: Bild 23 (um 1930), CJ81: Bild 68 (um 1930), TB11: 5 (1980).
Inbetriebnahme 8.9.1900. Ab 1918 Nr. 47‘‘. Ab 19.3.1952 (bis 6.10.2005) Xe2/2 2014. Ausrangiert per 23.11.1968. Das Fahrzeug befindet sich seit 1968 im Besitz des TCB. Anfangs 2005 Beschluss zur umfassenden Renovation. Am 1.5.2005 nach Zeitungswettbewerb im "Baslerstab" auf "Anggebliemli" getauft. Am 6.10.2005 Verlad in die RhB-Hauptwerkstätte in Landquart GR zur umfassenden Renovation (umfangreiche Foto-Dokumentation von Heiner Ziegler beim Tramclub Basel). Rückfuhr 6.4.2006. Inbetriebnahme in Basel am 21.4.06 (Datum BAV-Abnahme), seither als Oldtimerfahrzeug in Betrieb. Wagennummer 47 seit 27.4.06 an der Karosserie. Foto-Serien: Foto-Session mit TCB-Vorstand (11.05.2011), vor der Abreise zur Revision (04.10.2005), Abreise (06.10.2005) und Taufe und Übergabe an die BVB (04.05.2006).
7648‘‘Xe2/2 2015‘
Xe2/2 2051"

Ce 2/2 77-83 [49‘‘-55‘‘]

Nr.ANr.B Abbildungsnachweis und Bemerkungen
7749‘‘Inbetriebnahme 29.1.1901. Ab 29.11.1918 Nr. 49‘‘. Ab 1949 abgestellt. Ausmusterung 24.6.1952. Wurde danach auf 90 cm umgespurt und fand Verwendung bei der Birsfelder Kraftwerkbahn als Ge2/2 Nr. 4 der Firma Rapp & Co. Einsatz bis 1954, weiterer Verbleib unbekannt (Quelle: TB15: 338).
7850‘‘CJ68: Bild 20 (um 1908), CJ81: Bild 72 (um 1908), SA95: 201 (um 1908), TB7: 55 (um 1943), TB9: 53 (1967). TB15: 36 (1908).
Inbetriebnahme 29.1.1901. Ab etwa 1905 vorübergehend mit Borner-Bahnräumer ausgerüstet. Ab 30.10.1918 Nr. 50‘‘. Trug 1955 den Namen "zur Wog". Ausmusterung 4.9.1967, anschliessend Abbruch bei Thommen, Kaiseraugst (Quelle: TB15: 338).
7951‘‘AA94: 108 (1950), 110 (1950), CJ84: Bild 5 (1966).
Inbetriebnahme 29.1.1901. Ab 1918 Nr. 51‘‘. Trug 1955 den Namen "zum Nepper". Ausmusterung 28.6.1966, anschliessend Abbruch bei Imfeld, Basel (Quelle: TB15: 338).
8052‘‘CJ68: Bild 21 (um 1903), CJ81: Bild 73 (um 1903), CJ84: Bild 44 (1966, Abbruch).
Inbetriebnahme 29.1.1901. Ab 1918 Nr. 52‘‘. Trug 1955 den Namen "zum Hirzenhörnli". Ausmusterung 29.6.1966, anschliessend Abbruch bei Imfeld, Basel (Quelle: TB15: 338).
8153‘‘AA94: 26 (1900), 67 (1901), 172 (1952), CJ84: Bild 6 (1966), Bild 112 (um 1966).
Inbetriebnahme 29.1.1901. 1902: Versuchshalber Einbau einer Frischstromheizung. Ab 24.10.1918 Nr. 53‘‘. Nachträglich mit Isothermos-Gleitachslager ausgerüstet. Trug 1955 den Namen "zum Riedschnepf". Ausmusterung 4.9.1967, anschliessend Abbruch bei Thommen, Kaiseraugst (Quelle: TB15: 338).
8254‘‘AA94:  107 (1949)
Inbetriebnahme 25.12.1900. Ab 1918 Nr. 54‘‘. Trug 1955 den Namen "zum Däublein". Vermutlich ab 1959 abgestellt. Ausmusterung 14.4.1964, anschliessend Abbruch (Quelle: TB15: 338).
8355‘‘CJ68: Bild 190 (1948).
Inbetriebnahme 25.12.1900. Ab 25.11.1918 Nr. 55‘‘. Perronbrand am 7.8.1946, per 19.11.1946 ausgemustert, anschliessend Abbruch (Quelle: TB15: 338).

Rollmaterial-Einsätze

Ce 2/2 22‘‘-55‘‘ [ex 50-83] bis 1935

(Diesbezügliche Angaben in der Literatur sind rudimentär, die gezeichneten Einsatzbeispiele deshalb sicher unvollständig)
Copyright Heiner Ziegler
Ce 2/2 solo: dokumentiert für Linien 1, 2, 4, 5, 7, 18, 22, 23, 24.
Copyright Heiner Ziegler Copyright Heiner Ziegler
Ce 2/2 mit Sommeranhänger: dokumentiert für Linien 1, 5
Copyright Heiner Ziegler Copyright Heiner Ziegler Copyright Heiner Ziegler
Ce 2/2 mit 2 Sommeranhängern: dokumentiert für Muba (1948)
Copyright Heiner Ziegler Copyright Heiner Ziegler
Ce 2/2 mit offenem C2: dokumentiert für Linie 2 (1934)
Copyright Heiner Ziegler Copyright Heiner Ziegler
Ce 2/2 mit geschlossenem C2: dokumentiert für Linie 2 (1934)
Copyright Heiner Ziegler Copyright Heiner Ziegler
Ce 2/2 mit Mittelstiegs-Anhänger: dokumentiert für Linie 2 (1928)

Ce 2/2 22‘‘-55‘‘ nach 1935

(Diesbezügliche Angaben in der Literatur sind rudimentär, die gezeichneten Einsatzbeispiele deshalb sicher unvollständig)
Copyright Heiner Ziegler
Ce 2/2 solo: dokumentiert für Linien 1, 2, 4, 5, 6 (Lörrach), 7, 18 (z.B.1946: TB15, 380), 23, 24.
Copyright Heiner Ziegler Copyright Heiner Ziegler
Ce 2/2 mit Sommeranhänger: dokumentiert für E (1946)
Copyright Heiner Ziegler Copyright Heiner Ziegler Copyright Heiner Ziegler
Ce 2/2 mit 2 Sommeranhängern: dokumentiert für Muba (1948)
Copyright Heiner Ziegler Copyright Heiner Ziegler
Ce 2/2 mit geschlossenem C2: dokumentiert für Linie 2, 5 (1943)
Copyright Heiner Ziegler Copyright Heiner Ziegler
Ce 2/2 mit Mittelstiegs-Anhänger: ???
Copyright Heiner Ziegler Copyright Heiner Ziegler
Ce 2/2 mit B2 1176ff.: dokumentiert für Linien 1 (1946), 2 (1946, 1955)

Bilder

 
Die Serie hat im Laufe der Jahre einen grossen Wandel erfahren: Wagen 51 [23‘‘] im Originalzustand mit offener Plattform (Werkaufnahme, Fotoarchiv BVB).   Die sieben letzten Wagen der Serie hatten breite Mittelfenster. (Wagen 78 [50‘‘], Fotoarchiv BVB). Von diesen letzten Wagen ist keiner erhalten geblieben.
 
 
Um 1910 wurden die Plattformen geschlossen. Beachte: Die Eingangstüren befinden sich unmittelbar hinter der Frontpartie. Die Wagen hatten noch keine Durchgangstüren, der Fahrschalter befand sich in der Fahrzeugmitte. ("Unser" Wagen 47‘‘ [ex 75] um 1930, Fotoarchiv BVB).   Wagen 35‘‘ [ex 63] nach einem Unfall am 1.12.1921. Beachte die neuen, büchsenförmigen Frontlampen und den Liniennummerhalter (Fotoarchiv BVB).
 
 
Die letzten grossen Änderungen erfuhren die Fahrzeuge in den Dreissigerjahren: Pantograf, Durchgangstüren, gegen den Wagenkasten versetzte Eingangstüren, Schienenbremsen, vergrösserter Radstand. In diesem Zustand fuhren die letzten Wagen bis 1967 (Wagen 27‘‘ [ex 55] um 1942, Fotoarchiv BVB).   1950 und 1952 gelangten acht Fahrzeuge nach Innsbruck (A), wo sie bis 1966/67 verkehrten. Bild: Wagen 26‘‘ [ex 54] um 1966 in Innsbruck (Postkartenausschnitt, Sammlung R.Gerbig).

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